Der eigentliche Konstruktionsvorgang ist auf eine weitestgehende Festlegung der Wirkprinzipien angewiesen.
Sollte das Wirkprinzip noch nicht genau genug feststehen, sollten sich neue Aspekte in der Beurteilung von Randbedingungen ergeben, oder sollten sich während des Konstruktionsvorganges neue Probleme ergeben, so ist es sinnvoll, die in der
Entwicklung ermittelten Wirkzusammenhänge noch einmal zu überprüfen.
Ausgehend von einer Maschinenbeschreibung, einem Pflichtenheft und/oder einer Vorgängerkonstruktion erstellen wir zuerst das räumliche Modell des Handlinggutes, bzw. seiner noch getrennten Einzelteile, in ihren verschiedenen Stadien am Rechner. (Für Flüssigkeiten, Lebensmittel oder Schüttgüter muß man natürlich etwas anders vorgehen) Bei getakteten Maschinen wird zu diesem Zeitpunkt auch vorläufig über den Palettenschritt(Hub) entschieden.
Nun werden die Handlinggeräte ausgewählt, in den Modellraum hineinkopiert und Greiferbacken oder Produktaufnahmen dreidimensional angepaßt.
"Hängen" alle benötigten Stationen frei im Modellraum, werden die Ablagen, Transportsysteme und Führungen eingefügt.
Erst in diesem Stadium geht es daran das Gestell zu konstruieren.
Der ganze Prozess ist begleitet von der ständigen Kontrolle, ob die Vorgaben des Pflichtenheftes auch eingehalten werden.
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